Stadt Seelow (MOL)

Die Stadt Seelow mit ihren rund 5300 Einwohnern ist seit 1993 Kreisstadt von Märkisch-Oderland. Das Modellprojekt wird in erster Linie vom Bauamt und dem Bauausschuss begleitet.

Seelow im Netz: www.seelow.de

 

Projekte und Vorhaben

Grundschule: Für die Grundschule Seelow ist eine Energieberatung mit einer Simulation des Wärmebedarfes durchgeführt worden. Die Beratung liefert Empfehlungen für energetisch sinnvolle Maßnahmen im Hinblick auf ohnehin vorgesehene Sanierungsmaßnahmen. Besonders zu berücksichtigen sind dabei die Anliegen des Denkmalschutzes.

Gesamtschule: Auch für die Gesamtschule Seelow ist eine Energieberatung in Arbeit. Gemeinsam mit einer Gruppe von Schülern wird von "energie + agenda 21 lokal" der Wärmebedarf des Gebäudekomplexes ermittelt. Über die Datenerfassung und die Auswertung am Computer sollen die Schüler erfahren, welche Zusammenhänge zwischen Gebäudehülle und Energieverbrauch bestehen. Wie in der Grundschule, werden die ermittelten Werte benutzt, um Lösungsvorschläge bezüglich Sanierungsmaßnahmen im Rahmen von Energieeinsparungen zu unterbreiten. Ebenfalls an der Grundschule wurde ein Bastelworkshop für Solarboote als Vorbereitung zum Solarbootrennen am 3. Juni in Wulkow durchgeführt.

Frizz-Club: Gemeinsam mit den Nutzern soll das Thema Energie erörtert und am konkreten Objekt vertieft werden. Angestrebt wird eine Reduktion des Primärenergieverbrauchs ohne, oder über geringe investive Maßnahmen. Dies ist nur möglich über eine Bewusstwerdung der Problematik auf Seiten der Nutzer. Dass Energieeinsparung nicht nur gleichbedeutend ist mit Kosteneinsparung, sondern darüber hinaus den wichtigen Faktor der Umweltentlastung ermöglicht, soll ein zentrales Thema sein. 

 

Dank des Energiegutachtens wurden Fördermittel für bauliche Maßnahmen bewilligt: Zufriedene Nutzer vor der neuen Frizz-Hauseingangstüre

 


Stadt Lebus (MOL)

Die Stadt Lebus ist direkt an der Oder gelegen. Sie hat rund 2600 Einwohner und ist Sitz des Amtes Lebus. Für das Modellprojekt stehen der Bürgermeister, das Bauamt des Amtes Lebus und der Bauausschuss als Partner im Einsatz.

Lebus im Netz: www.lebus.de

 

Projekte und Vorhaben

Informationsveranstaltung: Am 22. Februar 2000 wurde im Schützenhaus Lebus eine zentrale Auftaktveranstaltung mit rund 40 Teilnehmern durchgeführt (siehe auch "Veranstaltungen").

Sportlerheim FV Blau-Weiß Lebus: Für das in kommunalem Besitz befindliche Sportlerheim wurde eine energetische Analyse erstellt. Über Simulationsrechnungen für verschiedene große Solaranlagen zur Bereitung des Warmwassers wurden Solarerträge und Wirtschaftlichkeit ermittelt. Förderanträge für eine große Solaranlage und Dämmmaßnahmen an den Außenwänden wurden gemeinsam mit dem Antragsteller vorbereitet. Betreut vom energieprojekt sollen die Anlagenteile beschafft werden und  unter hohem Eigenleistungsanteil montiert  werden.

Schützenhaus: Das Schützenhaus wurde bezüglich der Bausubstanz und der Haustechnik erfasst. Aufgrund der gewonnenen Werte aus der Gebäudesimulation wurde Richtlinien benannt für mögliche Dämmmaßnahmen und Gebäudeerweiterungen, sowie zu unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten bei der Neuinstallation der Wärmetechnik. Durch die Resultate der Wirtschaftlichkeitsberechnungen wurden Entscheidungskriterien für spätere Konzeptentwicklungen geschaffen.

Kietzer Chaussee: Für die Mehrfamilienhäuser an der Kietzer Chaussee werden energetische Gutachten erstellt. Zielvorgabe ist wiederum die Optimierung der Betriebskosten, was aus energetischer Sicht immer eine Reduktion des Primärenergieverbrauches bedingt. Dies wiederum ist über die Minderung des Schadgasausstoßes ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Geprüft werden auch für diese Liegenschaften die Nutzungsmöglichkeiten von regenerativen Energien.


Gemeinde Wulkow (MOL)

Die Gemeinde Wulkow gehört mit ihren rund 200 Einwohnern ebenfalls zum Amt Lebus und hat sich einen Namen als Trägerin des Deutschen Umweltpreises und des EXPO-2000 Projektes gemacht. Das Modellprojekt wird u.a. vom Bürgermeister und Gemeinderat, vom Bauamt Lebus und den lokalen Vereinen begleitet.

 

Projekte und Vorhaben

Gemeindezentrum: Für ein seit längerer Zeit geplantes Gemeindezentrum wurde die Möglichkeit einer Beheizung über den bestehenden Nahwärmeverbund in Kombination mit solarer Nahwärme konzipiert und beschrieben. Diese Variante, die Lehm als kostengünstiges und einfach zu integrierende Speicherelement nutzt, zeichnet sich durch verschiedene Synergieeffekte aus und wird durch die LASA Brandenburg GmbH und die FH Wildau begleitet.

Lehmbausiedlung: Für ein geplantes Neubaugebiet in Lehmbauweise wurde ein Katalog "Ökologisches Bauen" aus Sicht eines sinnvollen Umganges mit Energie erarbeitet. Er soll es der Gemeinde ermöglichen, überprüfbare Forderungen in Kaufverträgen festzuhalten.


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